Tebentafusp

Kimmtrak®

Bispezifisches Protein aus einem löslichen T-Zell-Rezeptor (TCR), fusioniert mit einer Anti-CD3- Immuneffektorfunktion. Das TCR-Ende bindet an ein gp100-Peptid, das auf der Zelloberfläche von uvealen Melanomzellen vom HLA-A*02:01 präsentiert wird.

05/2023

Tebentafusp wird angewendet als Monotherapie bei der Behandlung von HLA (humanes Leukozyten-Antigen)- A*02:01-positiven erwachsenen Patienten mit inoperablem oder metastasiertem uvealem Melanom

Differentialblutbild, Chemogramm (Na, K, Chlorid, Calcium, Phosphat, Harnstoff, Kreatinin, Harnsäure, Bilirubin, ASAT, ALAT, gammaGT, alk. Phosphatase, LDH, Pankreas-Amylase, Protein total, CRP, CK), Glucose, Cortisol, TSH, fT4, hs Troponin T, Troponin I, NT-pro BNP, S-100, Schwangerschaftstest, ggf. Virusserologien (Hepatitis B/C, HIV, CMV, EBV)

EKG, Echokardiographie (bei kardiovaskulärem Risiko)

20 Mikrogramm an Tag 1, 30 Mikrogramm an Tag 8, 68 Mikrogramm an Tag 15 und danach 68 Mikrogramm einmal wöchentlich.

In der Regel sollten die ersten drei Infusionsgaben stationär erfolgen.

Vor jeder Gabe: Differentialblutbild, Chemogramm (Na, K, Chlorid, Calcium, Phosphat, Harnstoff, Kreatinin, Harnsäure, Bilirubin, ASAT, ALAT, gammaGT, alk. Phosphatase, LDH, Pankreas-Amylase, Protein total, CRP, CK), Glucose; alle 2 Monate: TSH, fT4

Die Behandlung sollte fortgesetzt werden, solange dies für den Patienten einen klinischen Vorteil darstellt und keine unzumutbare Toxizität auftritt.

Primärprophylaxe: Zur Minimierung des mit dem Zytokin-Freisetzungssyndrom assoziierten Hypotonierisikos kann eine i.v. Flüssigkeitsgabe erwogen werden

Siehe Fachliteratur bzw. Leitlinien und Studienergebnisse